| Augen auf beim Leasing: Vergleichsrechner können helfen |
| Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 08:29 Uhr |
|
Die Anschaffung eines neuen Pkw übersteigt nicht selten die finanziellen Mittel des Interessenten. Eine willkommene Alternative zum käuflichen Erwerb stellt daher für viele das Leasing dar. Dabei handelt es sich rechtlich gesehen um einen Nutzungsüberlassungs- bzw. einen Mietvertrag. Zwischen Leasinggeber und Leasinggeber wird ein Vertrag abgeschlossen, der meist eine Laufzeit zwischen 12 und 60 Monaten vorsieht. Während dieser Zeit kann das Fahrzeug gegen eine monatliche Gebühr im vereinbarten Rahmen genutzt werden. Dabei wird meist eine maximale jährliche Kilometerzahl festgelegt, die ungefähr zwischen 9.000 und 12.000 angesiedelt ist. Des Weiteren ist eine Anzahlung vonseiten des Kunden notwendig, die ca. 20 % des Fahrzeugwertes betragen sollte. Einige Leasingverträge beinhalten eine jährliche Inspektion und auch die notwendigen Versicherungsbeiträge; ansonsten müssen die anfallenden Kosten vom Leasingnehmer getragen werden. Am Ende der Vertragslaufzeit erhält dieser in vielen Fällen das Vorkaufsrecht an dem Fahrzeug. Da das Geschäft mit dem Leasing boomt, haben viele Händler und Hersteller diese Möglichkeit der Finanzierung im Angebot. Ob es sich im Einzelfall lohnt oder man doch lieber auf Eigentum setzen sollte, hängt sicherlich auch von der eigenen finanziellen und beruflichen Lage ab. Online-Vergleichsrechner wie beispielsweise von der Stiftung Warentest bieten einen kostenlosen und unabhängigen Vergleich der verschiedenen Leasing-Angebote und Konditionen. Die Leasingrechner können auf den entsprechenden Websites genutzt oder auf den eigenen PC heruntergeladen werden. |