| Baufinanzierung - darauf sollten Verbraucher achten |
| Sonntag, den 26. Juni 2011 um 09:56 Uhr |
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Allen Unkenrufen zum Trotz: die Zinsen für Immobilienkredite sind längst nicht so stark gestiegen wie von vielen Experten vorausgesagt, auch wenn die Tendenz eindeutig nach oben geht. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Banken eine rege Nachfrage in Bezug auf Baufinanzierungen verzeichnen, zumal die Preise für Immobilien ebenfalls nur moderat steigen. In diesem Beitrag haben wir für Sie ein paar interessante Tipps und Infos zur Baufinanzierung zusammengestellt. Allerdings ist eine Baufinanzierung längst nicht mit einer „normalen“ Kreditvergabe z.B. für eine Wohnungseinrichtung zu vergleichen. Das auch schon deshalb, weil es sich um ungleich höhere Summen handelt. Eine Baufinanzierung ist insofern etwas Individuelles und muss auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Erwerbers abgestimmt sein. So spielt das Eigenkapital eine Rolle, das sich nach Meinung vieler Experten auf mindestens 10 % der Finanzierungssumme belaufen sollte. Dabei muss das Eigenkapital nicht zwingend aus Barmitteln bestehen. Auch bereits angesparte oder zuteilungsreife Bausparverträge sind ein idealer Baustein für eine Baufinanzierung. Allein schon wegen des zinsgünstigen Bauspardarlehens sollte ein Bausparvertrag immer Bestandteil einer Immobilienfinanzierung sein. Dabei sollte der Blick bei einer Immobilienfinanzierung ganz generell auf die Auswahl zinsgünstiger Darlehen gelegt werden. Eine Familie mit mindestens einem Kind, die einen Neubau plant oder eine Immobilie erwirbt die nicht älter als zwei Jahre ist, kann auf Darlehen der Landesbanken zurückgreifen. Diese werden oftmals zinslos vergeben, dafür aber mit einem hohen Tilgungsanteil versehen. Damit wird gewährleistet, dass mit Ablauf der Zinsbindung ein großer Teil des Darlehens getilgt ist. Wer die Immobilie selbst nutzt, oder sie energetisch saniert, hat Anspruch auf Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese können über die zu finanzierende Bank beantragt werden, und sind je nach Förderprogramm zu sehr günstigen Zinsen erhältlich. Hier ist sogar für einige Jahre eine Tilgungsfreistellung möglich. Wichtig ist zudem noch die Zinsbindung. Diese sollte möglichst lang sein (mind. 10 Jahre), wenn mit einem steigenden Zinsniveau gerechnet wird, und möglichst kurz oder gar variabel sein, wenn eher mit fallenden Zinsen gerechnet wird. |