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Umschuldung von Krediten
Umschuldung: Begriff

Unter dem Begriff "Umschuldung" versteht man die Aufnahme eines neuen Kredites zugunsten eines bereits bestehenden Darlehens. Am häufigsten kommt die Umschuldung im Bereich Baufinanzierung vor.

Gründe für eine Kreditumschuldung

Hauptmotiv für eine Umschuldung ist meist ein günstigerer Zinssatz des neuen Darlehens. Gerade bei großen Kreditsummen, wie sie bei einer Hausfinanzierung üblich sind, lassen sich mit einer Umfinanzierung im Idealfall mehrere Hundert Euro im Monat einsparen. Weitere Gründe für eine Umschuldung sind die Zusammenlegung mehrerer Kredite zu einem neuen Kredit, oder ein Wechsel der Bank.

Umschuldung ist nicht kostenfrei

Die Bank kann das Geld bei einer Umschuldung durch den Kreditnehmer nicht mehr zu gleichen Konditionen wieder ausreichen und erleidet dadurch einen Zinsverlust. Dadurch ist sie berechtigt vom Kunden eine Entschädigung zu verlangen, die sog. Vorfälligkeitsentschädigung. Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung richtet sich nach der Differenz des Zinssatzes, sowie der noch verbleibenden Restlaufzeit des alten Darlehens. Bei einer Baufinanzierung nimmt man eine Umschuldung i.d. dann vor, wenn die Zinsbindung Ihrer Baufinanzierung des alten Darlehens nicht länger als 36 Monate beträgt.

Umschuldung bei Schufaeintrag

Ein Schufaeintrag kann die Umschuldung eines Kredites erschweren. Der Kreditnehmer bekommt das neue Darlehen entweder gar nicht, oder nur zu deutlich schlechteren Konditionen. Evtl. muss der Schuldner sich an eine Bank wenden, die keine Schufaabfrage vornimmt. Ein Kredit ohne Schufa erhält man z.B. von Banken aus der Schweiz.

Webtipp: Finanzratgeber